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Tarifvertrag für studentisch Beschäftigte an Thüringer Hochschulen

Im aktuellen Koalitionsvertrag des Landes Thüringen steht, dass das „Land mit den Gewerkschaften und den Studierendenvertretungen Gespräche über den Abschluss eines Tarifvertrages für studentische Beschäftigte aufnehmen und in der Tarifgemeinschaft der Länder auf den Abschluss eines solchen Tarifvertrages hinwirken“[1] wird. Diese Forderung wurde weder umgesetzt, noch zeigten sich die Landesregierung bzw. die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für Gespräche bereit.

Das wollen und können wir nicht hinnehmen! Gegenwärtig läuft eine Umfrage von ver.di und GEW, was für studentische Beschäftigte in Bezug auf ihr Arbeitsverhältnis wichtig ist (Link: http://bit.ly/1Qwplbl). Hierdurch erfahren wir den Stand der Dinge und können mit den Forderungen der Betroffenen (wie höhere Stundensätzen, geregelten Urlaubsanspruch und Zuschläge für Mehrarbeit) in Verhandlung treten.

 

Wir von der DGB Hochschulgruppe Jena wollen mit euch in einem gemeinsamen Treffen am 01.06. ab 18:00Uhr im Hörsaal 6 überlegen, was wir nun tun können um die Landesregierung dazu zu bringen ihre Wahlkampfversprechungen einzuhalten und die Studierenden über das Thema zu informieren.

Kommt dazu, bringt eure Ideen ein und lasst uns zusammen diskutieren!

[1]Koalitionsvertrag der Rot-Rot-Grünen Regierung vom 4.Dezember 2014, Seite 50

VABanner Edelweipiraten
Lesung & Diskussion mit Dirk Reinhardt

Einen Tag vor dem internationalen Kampftag der ArbeiterInnen und gerade in Zeiten, in denen faschistische und rechte Kräfte auch in Thüringen wieder Aufwind bekommen, wollen wir uns mit dem historischen Widerstand gegen Faschismus und Unterdrückung beschäftigen. Wir haben den Historiker und Jugendbuchautor Dirk Reinhardt eingeladen. Er liest in lebendiger und mitreißender Weise aus seinem Jugendbuch und entführt seine ZuhörerInnen damit in ein düsteres Kapitel der deutschen Geschichte, in dem sich trotz der widrigen Umstände ein entschiedener Widerstand formierte – insbesondere unter Jugendlichen, die schlichtweg keinen Sinn in Krieg und Repression sahen. Im Anschluss wollen wir gemeinsam mit dem Autor diskutieren.